15 Fakten und Tipps rund ums Wasser

15 Fakten und Tipps rund ums Wasser

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Trinken stärkt die Leistungsfähigkeit. Bei hohen Temperaturen oder wenn man Sport treibt, sollte man entsprechend mehr trinken. Verliert man nur zwei bis vier Prozent an Flüssigkeit, verringert sich die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit   um bis zu 20 Prozent. Wasser oder ein verdünnter Saft sind im Normalfall ausreichend. Schließlich erbrachten Sportler auch vor der Erfindung isotonischer Fitnessdrinks schon Topleistungen.

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Wasserverlust. Das Europäische Informationszentrum für Lebensmittel hat berechnet, dass ein gesunder Erwachsener in gemäßigten Klimazonen, bei normaler körperlicher Betätigung pro Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit abgibt. Diese Verluste setzen sich zusammen aus 0,7 Liter Verdunstung und Atmung, 0,1 Liter Stuhl, 1,5 Liter Urin und etwa 0,2 Liter Schweiß.

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Gemüse ist Top-Lieferant. Dabei können Gurken (96%), Tomaten (94%) und Kohlrabi (94%) die höchsten Werte verbuchen. Auch Obst ist als Wasserspender nicht zu verachten: Wassermelonen (95%), Äpfel (85%), Bananen (74%). Auch manche Fleisch-,Wurst- und Käsesorten verfügen über beträchtliche Wasseranteile: Rinderfilet (73%), Salami (40%), Feta (59%), Camembert (50%).

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Wasser trinken kann man lernen! Unsere Geschmacksknospen haben durch süße und bittere Getränke bereits eine hohe Schmerzgrenze was das Aroma betrifft. Um den feinen Geschmack von Wasser wieder wahrnehmen und schätzen zu können, sollte man am besten durch Verdünnen zum „Ursprung“ zurück: kaltes, klares Wasser. Die Geschmacksknospen werden sich wieder neu orientieren und wenn Limonade, Saft und Co. auf einmal zu süß schmecken, zeigt das, dass die Geschmacksnerven auf der Zunge wieder richtig funktionieren.

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Verdünnen! Das ideale Verhältnis eines gespritzten Getränks sollte aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser bestehen, da sich der Durst so am besten löschen lässt und zusätzlich dem Körper Vitamine und Mineralstoffe zugeführt werden können.

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Morgenritual. Ein Mittel aus der ayurvedischen und chinesischen Medizin, das den Körper (vor allem in der Früh) in Schwung bringen und den Stoffwechsel anregen soll ist ein Glas lauwarmes bis heißes Wasser – quasi als Lösungsmittel und

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Verdauungsanregung für den Abtransport von Ausscheidungs- und Giftstoffen. Trinken wir kaltes Wasser, muss unser Körper erst Energie aufbringen um für die Erwärmung zu sorgen. Chemische Reaktionen laufen im Magen bei nur 1 Grad Temperaturerhöhung ca. 30 Prozent schneller ab. Umgekehrt bremst das Trinken von kalten Getränken (schon 20 Grad ist für den Magen kalt) die Produktion der Verdauungssäfte um 20 Prozent!

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Farbenspiel. An der Färbung des Urins lässt sich erkennen, ob man genug Flüssigkeit zu sich genommen hat: Eine klare, hellgelbe Färbung ist das Optimum. Ganz heller bis fast durchsichtiger Urin bedeutet, dass schon zu viel Wasser getrunken wurde. Bei einer dunklen Färbung des Urins sollte man besser mehr trinken.

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Ewige Jugend? Es ist leider ein Mythos, dass viel Wasser unsere Haut vor dem Älter werden schützt. Einen rosigen und frischen Teint kann es aber allemal schenken, da die Zellen gut mit Wasser gefüllt werden. Wandert das Wasser bei zu geringer Wasseraufnahme aus den Zellen ins Blut wirkt die Haut trocken und schuppig.

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Feste Muskeln durch Wasser. Ein straffer Körper ist ohne Bewegung und die richtige Ernährung natürlich nicht möglich. Mit dem Trinken von reichlich Wasser unterstützt man allerdings den Muskelaufbau. Für 1 Kilo Muskelmasse braucht der Körper circa 4 Kilo Wasser.

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Belebtes Wasser. Ein durch spezielle Verfahren „belebtes Wasser“ soll noch hochwertiger gemacht werden. Ob durch Grander-Technologie, ein Spiralrohr für „den richtigen Dreh“ oder durch Vorsingen, um dem Wasser eine schöne Erinnerung und dadurch eine bessere positive Wirkung zu verschaffen … Wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte bisher noch keine dieser Methoden, aber der Glaube an die Heilmethode ist ja nicht zu unterschätzender Teil der Wirkung …

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Sauerstoffangereichertes Mineralwasser. Nicht nur, dass ein wissenschaftlicher Beleg des Mehrwerts dieses Wassers bisher ausgeblieben ist, hinzu kommt auch noch, dass der Sauerstoffgehalt dieses Wassers nur so viel ausmacht wie in zwei Atemzügen aufgenommen wird. Alternativ: Fenster öffnen und tief einatmen!

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Mit Wasser ist gut Kirschen essen. Als Kind wurde man davor gewarnt. Zu Recht, befanden sich doch auf den Schalen von Kirschen wie auch im damaligen Trinkwasser oft Hefepilze, die, in zu großer Kirsch-Menge eingenommen, starke Magenkrämpfe hervorrufen konnten. Durch unser heutiges qualitativ hochwertiges Wasser mittlerweile nur noch eine historisch bedingte Warnung.

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Zu den Mahlzeiten. Ja, es darf getrunken werden! Besser aber nicht in zu großen Mengen, da sich sonst die Magensäure verdünnt und das Essen langsamer verdaut wird. Nichts desto trotz macht Trinken während der Mahlzeiten Sinn: Man isst dadurch weniger. 14 Aus dem Auge aus dem Sinn. Was man nicht sieht vergisst man schnell, darum sollte man sich immer Wasser – am besten gleich einen ganzen Krug – im eigenen Sichtbereich bereitstellen

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Regelmäßiges Trinken. Da unser Darm nur ca. 0,2 Liter Flüssigkeit pro Viertelstunde auf nehmen kann, erscheint es mehr sinnvoll, viele kleine Mengen über den Tag verteilt zu trinken. Nimmt man allerdings zu schnell zu viel Flüssigkeit auf, wird der Großteil über die Nieren wieder ausgeschieden, ist somit für unsren Körper gar nicht nutzbar.

Fotocredits: Shutterstock
Text: Mag. Lina Hinterleitner


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