Wasser trinken im Alter

Das Durstgefühl nimmt mit zunehmendem Alter ab

Wasseralarm bei älteren Menschen

Ältere Menschen trinken meist zu wenig. – Egal ob sie Zuhause leben oder in Seniorenzentren und Pflegeheimen.

Mögliche Ursachen sind:

  • mangelnde Gewohnheit
  • Angst vor verstärkten Toilettengängen
  • Inkontinenz
  • der Körper signalisiert im Alter oft den Mangel an Flüssigkeit nicht mehr

Flüssigkeitsmangel und die Folgen

Normalerweise zeigt ein Durstgefühl an, dass der Körper mit Flüssigkeit unterversorgt ist. Mit zunehmendem Alter nimmt dies ständig ab.  Werden diese Warnsignale ignorier, kann das zum Teil schwerwiegende Folgen haben.

  • Austrocknung des Körpers
  • die Haut welkt und wird schlaff
  • Austrocknung, Dehydrierung
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Verwirrtheit, Schwäche und Schwindel.
  • Kreislauf- und Nierenversagen, Bewusstlosigkeit im Extremfall

Wie viel Wasser pro Tag?

Ein gesunder älterer Mensch sollte insgesamt rund 2,5 l Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen. – Ein Großteil davon sollte Trinkflüssigkeit, bevorzugt Wasser, sein. Der Rest erfolgt durch die Nahrungsaufnahme. Anders sieht es bei kranken und pflegebedürftige Personen aus.  Sie müssen nach einem eigenen Plan ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Es fällt oft schwer, die Trinkquellen überhaupt zu erreichen, selbst wenn das Wasserglas am Nachttisch steht. Hier sind das Pflegepersonal bzw. Mitarbeiter von mobilen Pflegediensten besonders gefordert.

Angebote schaffen

Egal ob zu Hause oder in Seniorenheimen bzw. Pflegeheimen. – Maßgeschneiderte Angebote sind hier gefragt. Das Schleppen von Kisten und Getränkeflaschen fällt mit zunehmendem Alter immer schwerer. Als Alternative dazu bieten sich hier Wasserspender oder leitungsgebundene Festwasserspender an. Diese ersparen das mühsame und schwere Schleppen und animieren verstärkt zum Wasser trinken. Auf Knopfdruck steht gekühltes, raumtemperiertes oder heißes Trinkwasser zur Verfügung. Wer es lieber prickelnd hat. – Kein Problem: mittels einer integrierten CO2-Flasche ist auch dies möglich. Der Vorteil eines herkömmlichen Wasserspenders: Er kann variabel aufgestellt werden, je nach Bedarf und Anforderung. Wasserspender gehören mittlerweile auch in Pflege- und Seniorenheimen zum Bestandteil der Einrichtung. Personen die noch mobil unterwegs sein können,  werden damit animiert, verstärkt Wasser zu trinken.

Tipps im Alter mehr zu trinken

  • Getränke altersgerecht anbieten (vor allem stilles Wasser, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, Kräuter- und Früchtetees, in Maßen auch einmal ein Bier oder ein gespritzter Wein, Kaffee)
  • Vorbildfunktion durch die Familie bzw. das Wohnumfeld
  • Flüssigkeit durch die Nahrung zuführen (Suppen, Obst, Gemüse)
  • Einrichtungen und Animation zum Selber holen durch Wasserspender, Trinkoasen
  • Leere Gläser und Becher immer wieder auffüllen
  • Ansprechende Trinkgefäße – etwa farbliche Unterscheidungen – bereit stellen
  • Trinkprotokolle führen (zu Hause, Pflegeheime, mobile Pflegedienste)
  • Maßgeschneiderter Trinkplan mit entsprechenden Anreizen
  • Für verstärkte Akzeptanz und individuelle Beratung sorgen

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